Veränderungen der Mundschleimhaut

Auffällige Mundschleimhautveränderungen und schmerzlose Schwellungen sollten immer abgeklärt werden. In den meisten Fällen reicht die Entnahme einer Probe oder die komplette Entfernung eines veränderten Schleimhautbezirkes in lokaler Betäubung mit anschließender Gewebeuntersuchung durch einen erfahrenen Pathologen aus, um eine bösartige Geschwulst auszuschließen.

Bei den bösartigen Tumoren handelt es sich in den meisten Fällen um direkt von der Schleimhaut ausgehende Geschwülste (Plattenephitelkarzinome). Als Hauptrisikofaktoren gelten Tabak- und Alkoholgenuss.
Im Frühstadium wirkt der betroffene Bereich entzündlich und ist von einer Druckstelle oft nicht zu unterscheiden. Erst später erscheint er als verhärtetes Geschwür, welches mit tieferen Gewebeschichten verwachsen ist.
Bei bösartigen Schleimhautbefunden ist eine rasches Handeln notwendig. In einem solchen Fall würden weiteren Untersuchungen mit dem Patienten besprochen und veranlasst, eine zeitnahe Therapie in einem Zentrum der Umgebung organisiert. Die chirurgische Versorgung von bösartigen Mundschleimhautveränderungen bedarf in aller Regel erheblichen Aufwandes und sollte speziellen Zentren vorbehalten sein.

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dr. dr. daniel trübger
prof. dr. dr. dirk hermes

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