Pofilkorrekturen

Eine häufig von Patienten bemängelte Gesichtspartie stellt die Kinnregion dar. Ein fliehendes oder hervortretendes Kinn kann zudem mit einer unvorteilhaften Nasenform vergesellschaftet sein. Nicht selten werden Nasenplastik und Profil- bzw. Kinnkorrektur daher miteinander verbunden.

Wenn das Kinn zu groß oder zu klein ist, vorspringt oder zu weit zurücksteht, können Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgen den Kinnknochen entsprechend „verschieben“. Manchmal ist für ein optimales Resultat auch eine Korrektur des zahntragenden Kieferabschnittes notwendig. So kann gleichzeitig auch der „Biss“ harmonisiert werden.

Der Eingriff erfolgt durch einen Einschnitt im Inneren des Mundes, so dass keine von außen sichtbaren Narben verbleiben. Durch diesen Zugang wird der Kinn- oder Kieferknochen gelöst und kann innerhalb gewisser Grenzen in allen Dimensionen verschoben werden. Bei einem zu großen Kinn reicht manchmal auch eine Abtragung und oder eine Neumodellierung des Knochens aus.
Der abgelöste Kieferabschnitt wird in verbesserter Position mit Titanschrauben und kleinen Plättchen befestigt, wo er binnen weniger Wochen einheilt.

Die Profilkorrektur erfolgt üblicherweise in Vollnarkose (Allgemeinanästhesie). Eine reine Kinnmodellage ist auch in örtlicher Betäubung möglich. Allerdings ist mit Schwellungen zu rechnen, die das Sprechen und Essen in der ersten Zeit nach dem Eingriff beeinträchtigen können.

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praxis für
mund-, kiefer- und
gesichtschirurgie
plastische operationen

dr. dr. daniel trübger
prof. dr. dr. dirk hermes

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