Ohranlegeplastik

Abstehende Ohren sind zwar im engeren Sinne kein Krankheitsbild, können bei Betroffenen aber dennoch einen erheblichen Leidensdruck hervorrufen. Diese Normvariante verändert das Aussehen zum Teil recht unvorteilhaft und stellt bei Kindern und Erwachsenen oft ein Ziel für Hänseleien und Spott dar.

Bei der Operation wird ein Schnitt auf der Rückseite der Ohrmuschel angelegt und die gewünschte Form der Ohrmuschel durch eine Modellation des Ohrknorpels erreicht. Die jeweils angewendete, spezielle Operationsmethode wird den individuellen Bedürfnissen eines jeden Patienten angepasst.
Der Operationszeitpunkt sollte ab dem 6. Lebensalter liegen, da das Ohr zu diesem Zeitpunkt nahezu seine endgültige Größe erreicht hat.

Die Operation wird in aller Regel in Vollnarkose durchgeführt. Eine Behandlung in örtlicher Betäubung ist bei Erwachsenen jedoch ebenfalls möglich.
Nach der Operation ist ein Druckverband für einige Tage notwendig, anschließend sollte für einige Wochen Nachts ein Stirnband zum Ohrschutz getragen werden.

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praxis für
mund-, kiefer- und
gesichtschirurgie
plastische operationen

dr. dr. daniel trübger
prof. dr. dr. dirk hermes

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